Vita

Dirk Cornelsen wuchs nach dem 2. Weltkrieg in Berlin bei Adoptiveltern auf – bei seiner Tante, der Schulbuchautorin und Grafikerin Hildegard Cornelsen und seinem Onkel, dem Schulbuchverleger Franz Cornelsen. Bei Kriegsende hatten sich seine Eltern, der Regisseur Heinz Haufe und seine Frau Carla, auf der Flucht und aus Angst vor der Roten Armee  das Leben genommen und vergeblich versucht, ihren kleinen Sohn auch in den Tod „mitzunehmen“.
Cornelsen absolvierte nach Schulzeit und Abitur eine Schriftsetzerlehre im Ullsteinhaus in Berlin, als man noch fast wie zu Gutenbergs Zeiten mit beweglichen Lettern aus Blei setzte. Danach studierte er  Juristerei und Volkswirtschaft in Freiburg und München. Nach dem Jura-Examen arbeitete er in London als Verlagsredakteur und war dann viele Jahre Redakteur der „Frankfurter Rundschau“ und zuletzt sieben Jahre Bonner Korrespondent der FR.  Später veröffentlichte er dann als freier Journalist und Publizist auch mehrere Bücher (s. „Hören und Lesen„).
Parallel zu seiner publizistischen Tätigkeit studierte er Kunstgeschichte und Archäologie in Bonn. Im Jahre 2013 nahm die Universität Bonn seine Doktorarbeit über Francesco di Valdambrino an, einem spätmittelalterlichen Bildhauer aus Siena. Die Universitäts- und Landesbibliothek Bonn hat die Dissertation digital veröffentlicht.

Nach einer Schulung in Sprechtechnik trägt Cornelsen seit vielen Jahren auch öffentlich Gedichte vor. Dabei wird er meistens von einem Musiker oder einer Musikerin  begleitet.
Cornelsen liebt die Stille und wandert oft –  Gedichte rezitierend – durch den Wald. Er ist verheiratet, hat zwei Söhne und eine Tochter und lebt im Siebengebirge bei Bonn.

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